Krupp-Park

Ein neuer Park im Krupp-Gürtel

Die Stadt Essen baut im Krupp-Gürtel im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West – Bochold / Altendorf-Nord“ einen neuen Park, den Krupp-Park. Der nördliche Teil wurde bereits 2009 eingeweiht.

Krupp-Gürtel

Der Krupp-Gürtel grenzt direkt westlich an den Stadtkern von Essen an. Früher dehnte sich dort auf 230 Hektar die Kruppsche Gussstahlfabrik aus. Nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg bzw. nach Stilllegung der meisten Fabrikanlagen war das Gelände teilweise brachgefallen und nicht zugänglich. Jetzt verwirklicht Essen im Krupp-Gürtel ein wichtiges Projekt für die weitere Stadtentwicklung. Es werden hochwertige Büro- und Gewerbestandorte entwickelt, die durch Wohngebiete ergänzt werden.

orensteiner / Pixabay

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Ökologie, Technik und Nutzung des Krupp-Parks

Mit dem Krupp-Park wurde zum einen ein Park für die Menschen in Altendorf und im Essener Westen geschaffen. Zum anderen begann mit der Anlage des Krupp-Parks durch die Stadt Essen die Wiedernutzbarmachung des Krupp-Gürtels.

Aushub, der beim Bau des Berthold-Beitz-Boulevards, der neuen Hauptverkehrsstraße durch den Krupp-Gürtel, und beim Bau des benachbarten ThyssenKrupp Quartiers angefallen ist, wurde im Krupp-Park eingebaut. Darauf wurden 1 Meter bis 1,50 Meter Lehmboden aufgetragen. Zwischen Aushub und Lehm liegen eine Tonbahn und eine Drainagematte.

Ein See wird mit Regenwasser aus dem Krupp-Park und von den Dachflächen des ThyssenKrupp Quartiers gespeist. Aus dem ThyssenKrupp Quartier gelangt es über einen Kanal zum Krupp-Park und tritt aus einem Düker am Eingang Berthold-Beitz-Boulevard / Quartiersbogen wieder an die Oberfläche. Im Krupp-Park führen Gräben das Regenwasser zum See. Vom See wird es über einen Kanal zum Borbecker Mühlenbach geleitet.

Waldflächen, in denen zum Beispiel Bergahorn, Vogelkirsche oder Rotbuche wachsen, wurden angelegt, damit die Menschen zukünftig – an heißen Sommertagen, deren Zahl bei einem Klimawandel noch zunehmen kann – im Schatten der Bäume Abkühlung finden. Kühle Luft, die erzeugt wird, wenn die Bäume Regenwasser verdunsten, oder die über den Wiesen entsteht, strömt schon heute in die Baugebiete der Nachbarschaft und sorgt dort für angenehmere Temperaturen.

Wald, Wiesen und See werden darüber hinaus zahlreichen Tieren, wie Igel, Zaunkönig, Grünspecht, Mauersegler oder Libellen, Nahrung, Versteck und Nistmöglichkeiten bieten. Von hier aus fliegen oder wandern sie in die Umgebung und beleben dort die Gärten.

Beim Bau des Krupp-Parks wurden die Bürger/-innen im Rahmen des Projekts „Heimatgefühle“ beteiligt (siehe Bildergalerie). Mit ihrer Hilfe ist ein Ausflugsort für Jung und Alt mit Freizeitwert entstanden (siehe Übersichtslageplan). Und die Menschen engagieren sich auch weiter, Schulklassen haben Patenschaften für Spielflächen übernommen.

 

Zahlen zum Krupp-Park
Fläche Krupp-Park Nord 13 Hektar, Krupp-Park Nord und Süd 23 Hektar
Nord-Süd-Ausdehnung Krupp-Park Nord 700 Meter, Krupp-Park Nord und Süd 1,3 Kilometer
Ost-West-Ausdehnung zwischen 135 und 260 Meter
höchster Hügel Hügel mit Aussichtsplateau 72 Meter über Meeresspiegel, 12 Meter über Gelände
See Größe 9.100 Quadratmeter, Tiefe bis 2,80 Meter, Wassermenge 14.000 Kubikmeter
Wald Krupp-Park Nord 4,5 Hektar, Krupp-Park Nord und Süd 13,5 Hektar
Länge Begehbare Lärmschutzgabionenmauer 160 Meter
Größe Seeplateau 700 Quadratmeter
eingebaute Aushubmassen Krupp-Park Nord 350.000 Kubikmeter
eingebauter Lehmboden Krupp-Park Nord 160.000 Kubikmeter
erste Überlegungen Ende der 1990er Jahre
Landschaftsarchitekturentwurf Sommer 2006
Beginn Erdarbeiten Krupp-Park Nord März 2007
Beginn Gestaltungsarbeiten Krupp-Park Nord September 2008
Eröffnung Krupp-Park Nord 22. August 2009
Krupp-Park rechts und links der Altendorfer Straße 9. November 2012
Weitere Bauabschnitte Krupp-Park Süd in Planung

Landschaftsarchitektur des Krupp-Parks

Aus den beschriebenen Bausteinen entwarfen Kiparlandschaftsarchitekten aus Mailand / Duisburg einen Park im postmodernen Landschaftsarchitekturstil. Ein Hochtal schlängelt sich im Krupp-Park Nord langsam von der Altendorfer Straße hinab zum See. Es wird rechts und links von einer Kette von fünf, weich geformten Hügeln begleitet. Auch die anderen Elemente des Krupp-Parks sind leicht geschwungen. Diese Gestaltung wird im Krupp-Park Süd mit niedrigeren Hügeln fortgeführt.

Förderung

Der Krupp-Park wurde gefördert durch:

  • Europäische Union
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Land Nordrhein-Westfalen
  • Emschergenossenschaft
  • Stiftung Lebendige Stadt

Quelle

Hausverwaltung Gottschling, Essen
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Luftbilder: Von Altendorf bis Kettwig

Neue Bilder von Essen aus der Vogelperspektive hat Hans Blossey Ende Juli 2015 aufgenommen.Hans Blossey war Ende Juli 2015 in der Sonne über der Essener Innenstadt und Altendorf, über A52 und Baldeneysee, über der Ruhrhalbinsel und Kettwig unterwegs. Auf seinen Luftbildern ist der Baufortschritt auf vielen Baustellen zu sehen.

Von Altendorf bis Kettwig | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/von-altendorf-bis-kettwig-id10936787.html#plx1399928888

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Burgaltendorf

  • Burgruine Burg Altendorf

    Die Anlage aus dem 12. Jahrhundert besteht aus einer Vorburg und einer Hauptburg mit dem besterhaltenen Wohnturm in Nordrhein-Westfalen sowie gut erhaltenen Ringmauern.

  • Dörflicher Charakter

    Burgaltendorf liegt oberhalb der Ruhr in einem ausgedehnten Grüngürtel.

  • Burgaltendorf feiert

    Das Burgfest im Juni und das Ritterfest im September rund um das Wahrzeichen des Stadtteils sind die Höhepunkte im Burgaltendorfer Veranstaltungskalender

  • Katholische Kirche Herz Jesu

    1902 erbautes Gotteshaus in neu-romanischem Stil.

Burgaltendorf

Dörfliches Leben im Südosten der Stadt

Dass die Gemeinde Altendorf-Ruhr erst 1970 als 48. Stadtteil Burgaltendorf nach Essen eingemeindet wurde, dürfte der Grund dafür sein, dass hier das dörfliche Leben, wo jeder jeden kennt, noch besonders ausgeprägt ist. Und wer neu ist, gehört schnell dazu. Ob im Ober- oder im Unterdorf, alle Burgaltendorfer wissen das viele Grün im und um den Stadtteil und die Nähe zur Ruhr sehr zu schätzen. Aber auch die schnelle Erreichbarkeit der Nachbarstädte und der Essener Innenstadt.
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Fischlaken

  • Hespertalbahn

    Die historische Normalspurbahn mit Dampflokbetrieb ist ein lebendiges Denkmal der Industriegeschichte.

  • Zeche Pörtingsiepen

    Das Gelände der Zeche Pörtingsiepen ist heute komplett begrünt und Teil eines Rundwanderweges.

  • Wanderwege

    Fischlaken ist ein Stadtteil mit vielen Wanderwegen, die sowohl durch Waldflächen, als auch am Baldeneysee entlang führen.

  • Baldeneysee

    Großes Freizeitvergnügen für Fußgänger, Fahrradfahrer und Inlineskater bietet die 14,7 Kilometer lange Strecke um den See.

Urlaubsflair in Fischlaken

Die Südkurve des Baldeneysees gepaart mit dem Grün des Bergischen: Seine Freizeit kann man im Stadtteil Fischlaken genießen. Bei einem kühlen Bier oder frischgebackenem Kuchen in den See-Cafés wie das „Haus Scheppen“ oder das „Haus am See“, bei einer Fahrt mit der von Kupferdreh kommenden Hespertalbahn oder bei einer Wandertour durch Essens Süden kann man wunderbar entspannen. Manchmal scheinen andere Süd-Stadtteile das idyllische Fischlaken mit seinen tollen Ausblick-Orten ein wenig zu verdecken: Dabei genießt, wer an der Werdener Seepromenade entlang spaziert, oftmals die Vorzüge des Stadtteilnachbarn. Den Fischlakern macht das aber nichts aus – sie lieben ihr „Dorf“.
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Frintrop

  • Frintroper Straße

    Die Hauptstraße des Stadtteils mit dem Frintroper Wasserturm, der eigentlich in Bedingrade steht.

  • Frintroper Zentrum „FriZ“

    Zentrum für Kinder und Jugendliche der Jugendhilfe Essen gGmbH.

  • Läppkes Mühlenbach

    Beispiel einer ökologischen Gewässerentwicklung im Bereich der Emscher.

  • Gleispark Frintrop

    Der Gleispark Frintrop auf Dellwiger Gebiet ist ein Landschaftspark auf dem ehemaligen Güterbahnhof in Essen-Frintrop. Als Teil des Emscher Landschaftsparks ist er eine Station in der Route der Industriekultur.

Frintrop

Tief im Westen

Frintrop, „Das sympatische Dorf in der Stadt“ wie es die Frintroper Werbegemeinschaft bezeichnet, ist Essens westlichster Stadtteil an der Grenze zu Oberhausen und Mülheim an der Ruhr. Knapp 8.500 Einwohner zählt der Stadtteil, die sich in Ober- und Unterfrintroper teilen.
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Heidhausen

  • Wohnen in Heidhausen

    Wohnen in Heidhausen ist Wohnen im Grünen und deshalb sehr begehrt.

  • Essens Höhepunkt

    An der Preutenborbeckstraße in Heidhausen befindet sich der höchste Punkt Essens.

  • Gesundheitsstandort

    In der abgeschiedenen Höhenlage Heidhausens sind einige Fachkliniken angesiedelt.

Essen Heidhausen

Essens Höhepunkt

Wer in Essen hoch hinaus will, muss nach Heidhausen fahren. In der Preutenborbeckstraße markiert eine Hinweistafel die mit 202,54 Metern über dem Meeresspiegel höchste Erhebung in Essen. Von hier oben schaut man weitestgehend ins Grüne, wovon es in Heidhausen auch reichlich gibt. Rund 75% der Fläche des Stadtteils sind Grünflächen, Waldungen oder landwirtschaftlich genutzt. Das prägt den Stadtteil nach wie vor, wenngleich aktuelle Neubauprojekte das Verhältnis leicht verändern werden.

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Interviews

Foto: Heike Volmer

O-Töne aus Heidhausen

Anwohnerinnen und Anwohner über ihren Stadtteil

Kultur und Freizeit

Foto: Golfplatz Essen-Heidhausen

Was ist los in Heidhausen?

Golfen mit Weitblick und Wandern zum Gipfel

 

Katernberg

  • Katernberger Markt

    Auf dem zentral gelegenen Platz findet dienstags und freitags von 8 bis 13 Uhr der Wochenmarkt statt.

  • Ehemaliger Bergbaustadtteil

    Denkmalgeschützte Zechensiedlungen zeugen von Katernbergs Vergangenheit als Bergbaustadtteil.

  • Phänomania Erfahrungsfeld

    Das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne nach Hugo Kükelhaus ist eine erlebnispädagogische Dauerausstellung zum selber Ausprobieren und Erfahren.

  • Triple Z

    Für fast 100 Unternehmen mit 600 Beschäftigten ist das Essener Gründungs- und Unternehmenszentrum der branchenübergreifende Standort.

Katernberg

„Ne, wat is dat schön!“

hört man häufig Besucher wie Bewohner des Stadtteils Katernberg im Norden von Essen feststellen. Und das trifft nicht nur für den Bereich Zollverein zu, wie im Interview mit Andreas Veres, Neubürger in Katernberg, zu lesen ist.
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